Wie gehen wir zukünftig mit Menschen um, die sterben wollen? Ute Lewitzka über Suizidprävention
Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Suizid, Suizidgedanken und Suizidprävention. Diese Themen können für manche Menschen belastend oder triggernd sein. Bitte achte gut auf dich und höre die Folge nur, wenn du dich emotional dazu in der Lage fühlst.
Stellt euch eine Welt vor, in der Suizid und Suizidgedanken kein Tabu mehr sind. Eine Welt, in der Fachkräfte im Gesundheitswesen geschult sind, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, offen anzusprechen und Betroffene gezielt zu unterstützen. Eine Welt, in der Suizidprävention auf belastbaren Daten, guter Forschung und klaren Strukturen basiert – und Leben rettet.
An dieser Vision arbeitet Prof. Ute Lewitzka. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und hat die erste Professur für Suizidologie und Suizidprävention in Deutschland inne – ein Meilenstein, der zeigt, wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich lange war. Seit vielen Jahren forscht sie zu Suizidalität, engagiert sich national und international für Prävention und ist unter anderem Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention sowie Mitgründerin des Werner-Felber-Instituts für Suizidprävention.
In dieser Folge des „HeileWelt“-Podcasts sprechen wir über:
- Warum Suizidprävention in Deutschland lange kein eigener Forschungs- und Lehrbereich war
- Welche Maßnahmen zur Suizidprävention wissenschaftlich gut belegt sind
- Warum Daten, Register und Forschung eine zentrale Rolle spielen
- Das Spannungsfeld zwischen Suizidprävention und assistiertem Suizid
Diese Folge macht Mut, genauer hinzuschauen, Wissen ernst zu nehmen und Suizidprävention endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen.
📄 Transkript und Links
Alle weiterführenden Informationen sowie das Transkript der Folge findest du unter:
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