Heilewelt

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Ist Amboss das bessere Google für Ärzt*innen, Sievert Weiss?

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Stellt euch eine Plattform vor, die Gesundheitspersonal hochwertige und aktuelle medizinische Inhalte zur Verfügung stellt. Genau so ein Nachschlagewerk ist Amboss – ein unverzichtbares Tool für Studierende und für Viele im klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Was früher in dicken Fachbüchern mit hunderten Seiten stand, wird heute in Amboss prägnant und übersichtlich zusammengefasst, mit einem besonderen Fokus auf die wichtigsten und für das Staatsexamen relevanten Inhalte. Amboss bietet außerdem einen Modus, in dem Studierende alte Prüfungsfragen durchkreuzen können, um sich optimal auf ihre Examen vorzubereiten.

Sievert Weiss, Co-Gründer von Amboss, spricht in dieser Folge über:

- Wie Amboss die Lehre in der Medizin revolutioniert hat und Studierenden sowie Ärzt:innen im klinischen Alltag hilft.
- Seinen Blick auf die Ärzt:innen der Zukunft und wie digitale Tools die Medizin weiter (zum Besseren) verändern könnten.
- Wie sich die Informationsvermittlung in der Medizin in den nächsten 30 Jahren weiterentwickeln könnte.

Erfahre, wie innovative Plattformen wie Amboss den Lernprozess in der Medizin verbessern und welche Trends und Technologien die medizinische Lehre in Zukunft prägen könnten.

📄 Transkript und Links:

Alle weiterführenden Informationen sowie das Transkript der Folge findest du unter: www.heileweltpodcast.com

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Ist Selbstbestimmung die Zukunft der Krankenhäuser, Hubertus Schmitz-Winnenthal?

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Stellt euch eine chirurgische Station vor, auf der es keine altbackenen Hierarchien gibt, sondern das gesamte Team selbst entscheidet, wie die Station organisiert wird. Ein Ort, an dem alle ihre Bedürfnisse in den Arbeitsalltag integrieren und Patient*innen aktiv Verantwortung für ihre Behandlung übernehmen. Klingt wie ein ferner Traum? Nicht im Pilotprojekt „Meine Station“ in Aschaffenburg, wo genau diese Vision zur Realität wird.

Hubertus Schmitz-Winnenthal, der Gründer von „Meine Station“, hat dieses Modell ins Leben gerufen, bei dem das Team nach den Prinzipien von "New Work" arbeitet und ständig an der Verbesserung und Weiterentwicklung der Arbeitsprozesse arbeitet. Dabei wird immer wieder nachjustiert, Neues ausprobiert und die Zusammenarbeit ständig optimiert.

In dieser Folge des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:

- Wie genau das Pilotprojekt „Meine Station“ in Aschaffenburg funktioniert und welche Veränderungen es seit der Einführung im Arbeitsalltag der Station gab.
- Die Prinzipien von "New Work" und wie sie auf einer chirurgischen Station erfolgreich umgesetzt werden können.
- Wie das Team selbst Verantwortung übernimmt, um Arbeitsbedingungen zu gestalten, die ihren Bedürfnissen gerecht werden.
- Wie „Meine Station“ als Modell auch auf andere Krankenhäuser übertragen und dort erfolgreich implementiert werden kann.

Erfahre, wie der Ansatz von „Meine Station“ das Arbeitsumfeld im Krankenhaus revolutioniert und welche positiven Auswirkungen dies auf die Zusammenarbeit im Team und die Behandlung der Patient:innen hat.

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Wie gefährlich sind medizinische Fake News, Nicola Kuhrt?

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Stellt euch eine Welt vor, in der medizinische Informationen regelmäßig einem Faktencheck unterzogen werden und es unabhängige Quellen gibt, die dir helfen, herauszufinden, ob dieses Präparat, über das alle reden, wirklich so effektiv ist, wie es z.B. in den sozialen Medien behauptet wird. An dieser Vision arbeitet Nicola Kuhrt.

Nicola ist Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Gründerin von Medwatch, einer Plattform und einem journalistischen Netzwerk, das sich der Aufgabe widmet, medizinische Fake News zu entlarven und dubiose Heilsversprechen in den Blick zu nehmen. Medwatch sorgt dafür, dass wir nicht nur glauben, was uns erzählt wird, sondern dass wir uns auf überprüfte, wissenschaftlich fundierte Informationen verlassen können.

In dieser Episode des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:

- Wie gefährlich medizinische Fake News und Fehlinformationen für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem sein können.
- Welche Methoden und Strategien Medwatch einsetzt, um Fake News aufzudecken und der Verbreitung von unwissenschaftlichen oder irreführenden Gesundheitsinformationen entgegenzuwirken.
- Wie wir als Gesellschaft besser in der Lage sein können, Falschinformationen zu erkennen und zu hinterfragen.
- Die langfristige Herausforderung, wie wir mit medizinischen Falschinformationen im digitalen Zeitalter umgehen sollten.

Erfahre, warum es so wichtig ist, medizinische Informationen zu hinterfragen und welche Rolle jede*r von uns bei der Bekämpfung von Fake News spielen kann.

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Wieso ist das Jungfernhäutchen ein reiner Mythos, Oliwia Hälterlein?

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Stellt euch eine Welt vor, in der jede:r in der Lage ist, alle Körperteile korrekt zu benennen, in der kein Falschwissen über die Anatomie von Vulva und Vagina mehr herrscht und vor allem keine Person mehr glaubt, anhand eines kleinen Häutchens erkennen zu können, ob eine Person schon mal Sex hatte oder eben nicht. Für diese Vision setzt sich Oliwia Hälterlein ein.

Oliwia ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Aktivistin. 2020 hat sie das Buch „Das breitbeinige Heft: Das Jungfernhäutchen gibt es nicht“ veröffentlicht, in dem sie die anatomische Realität von Vulva und Vagina aufklärt und den Mythos des „Jungfernhäutchens“ widerlegt. Mit Workshops, Vorträgen und Theaterstücken setzt sie sich leidenschaftlich für die Entstigmatisierung und Aufklärung rund um Sexualität und Körperbewusstsein ein.

In dieser Folge des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:

- Was das sogenannte Jungfernhäutchen wirklich ist, wenn es kein Häutchen ist und warum dieser Mythos trotzdem so weit verbreitet ist.
- Wie der Glaube an das Jungfernhäutchen die Sexualität von Menschen aller Geschlechter beeinflusst und welche gesellschaftlichen Implikationen das hat.
- Oliwias Arbeit, durch Workshops, Theaterstücke und Vorträge das Bewusstsein zu verändern und gegen Sexualmythen und Stigmatisierungen vorzugehen.

Erfahre, wie Aufklärung und die Entmystifizierung von Sexualmythen dazu beitragen können, eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Körper in seiner natürlichen Vielfalt akzeptiert wird.

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Trailer

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Endlich ist es soweit - wir sind wieder zurück mit unserem neuen Format von Heilewelt - dem Podcast über positive Zukunftsvisionen in der Medizin!

Wenn ihr keine neue Folge verpassen wollt, abonniert und oder schaut mal auf Instagram oder unserer Website vorbei. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!

(Post)Kolonialismus und Medizin - Wie lassen sich Forschung und Lehre dekolonisieren?

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In der Kolonialzeit unterstützten Mediziner die Verbrechen europäischer Kolonialmächte. Sie legitimierten die Unterdrückung durch Rassenforschung, lieferten Gutachten für politisch-motivierte Zwangsumsiedlungen oder führten selbst grausame Menschenexperimente durch.
Ihr Erbe hält sich bis heute - in rassistischen Strukturen im Gesundheitssystem, aber auch auf internationaler Ebene. Machtungleichgewichte in Institutionen der UN, in Entwicklungszusammenarbeit und der medizinischen Forschung bestehen trotz formaler Dekolonisierung fort.
Alex spricht in dieser Folge mit Dr. Angela Schuster und Dr. Pascal Grosse über die Historie der Kolonialmedizin und kolonialistische Strukturen in der aktuellen medizinischen Forschung.
Beide sind daran beteiligt, das Fach Global Health in die Lehre der Charité zu integrieren und verdeutlichen, warum globale Gesundheitsversorgung uns alle betrifft und wie das Thema Kolonialismus in der Ausbildung von Gesundheitsberufen behandelt werden sollte.

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Zu früh geboren - in der Grauzone zur Lebensfähigkeit

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Weltweit wird jedes 10 Baby zu früh geboren - insgesamt also 15 Millionen Kinder pro Jahr. Damit ist Frühgeburtlichkeit die zweithäufigste Todesursache von Kindern unter 5 Jahren.

Wir beschäftigen uns damit, was überhaupt die Grenze der Lebensfähigkeit von Frühgeborenen ist, was Inhalte von Beratungsgesprächen sein können und welche rechtlichen Aspekte beachtet werden müssen. Es wird über notwendige Entscheidungen in der Grauzone zur Lebensfähigkeit gesprochen und welche Punkte hierfür relevant sein können.

Unsere Expertin ist Dr. Natja Liebers, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Oberärztin einer pädiatrischen Intensivstation am Universitätsklinikum Jena. Sie arbeitet als Neonatologin, pädiatrische Intensiv- und Palliativmedizinerin und Notärztin. Außerdem ist die als Ethikberaterin Mitglied des klinischen Ethikkomitees der Uni Jena und in der Lehre engagiert tätig.

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Die Grenzen Europas - wenn Flucht krank macht

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Das Thema Geflüchtete und deren Versorgung ist angesichts des Krieges in der Ukraine, aktueller den je. Aber auch wenn die Aufnahmebereitschaft für ukrainische Geflüchtete diesmal sehr hoch ist, erging es vielen anderen Menschen jahrelang leider nicht so.
Um dies nicht aus dem Fokus zu verlieren konzentrieren wir uns in dieser Folge auf die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten an den EU Außengrenzen, v.A. in Griechenland und auf der Balkanroute, an der bosnisch - kroatischen Grenze.
Dafür spricht Louisa mit der Journalistin Franziska Grillmeier unter anderem über die politische Situation, die Lebensbedingungen vor Ort und natürlich über die Gesundheitsversorgung und insbesondere auch über die Schwierigkeiten der medizinischen Behandlungen unter diesen Umständen.

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Hörgeschädigt = nicht gehört? Barrieren im medizinischen Kontext

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Rund 80 000 gehörlose Menschen leben in Deutschland, bis zu 16 Millionen Menschen haben eine Form der Höreinschränkung. Da liegt es eigentlich nahe, dass das Thema auch unsere Kommunikation im Alltag und im Gesundheitswesen betrifft.
Unsere Interviewpartnerin Ann-Catrin Gruber erzählt sowohl aus eigener Erfahrung, als auch als Bildungswissenschaftlerin, was es im Gespräch mit Dolmetscher*innen und beim Untertiteln zu beachten gibt, mit welchen Barrieren Menschen mit Höreinschränkung konfrontiert werden und wo die Möglichkeiten und Grenzen einer Cochlea Implantation liegen.
Wichtig war Ann-Catrin an dieser Stelle nochmal zu betonen, dass jede Hörschädigung individuell ist und die Entscheidung für die genutzte Sprache, ebenso wie für oder gegen eine Inanspruchnahme medizinischer Methoden so vielfältige Gründe haben, wie sie in diesem Podcast gar nicht alle erwähnt werden konnten.

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Verhütungsmethoden - woran scheitert die Pille für den Mann?

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Wir können uns glücklich schätzen in einem Zeitalter zu leben, in dem innerhalb von wenigen Monaten Impfungen entwickelt werden, genetische Erkrankungen wie die Spinale Muskelatrophie effektiv behandelt werden können und Frauen zwischen fast 20 verschiedenen Verhütungsmitteln die freie Wahl haben. Von der sogenannten Anti-Baby-Pille, zu verschiedenen Spiralen, Vaginalringen, Depotpräparaten, die unter die Haut gesetzt werden, bis zu Pflastern, die transdermal ihre Wirkung entfalten und natürlich etlichen mechanischen Kontrazeptiva wie dem Diaphragma oder Vaginalschwämmen. Auf der anderen Seite sind wir seit der erstmaligen Serienproduktion des Kondoms um das Jahr 1870 immer noch nicht viel weiter was die Verhütung angeht für spermienproduzierende Menschen. Warum das so schwierig ist, bzw welche Medikamente vielleicht doch schon in der entwicklerischen Pipeline stecken und was sich ändern muss damit da doch noch mehr Auswahl dazu kommt, das klären wir in diesem Podcast.

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Disclaimer: Wir haben in dieser Folge teilweise transfeindliche Sprache verwendet und uns unpräzise ausgedrückt. Dafür möchten wir uns entschuldigen und explizit darauf hinweisen. Die in dieser Folge angesprochenen Verhütungsmittel sind für spermienproduzierende Menschen interessant, diese können verschiedene Geschlechter haben.
Für mehr Infos empfehlen wir euch unsere Folge zu “Geschlechtssensibler Medizin” oder das Buch “trans. frau. sein” von Felicia Ewert.

Über diesen Podcast

Heilewelt ist der Podcast über Zukunftsvisionen in der Medizin.

Hier sprechen die zwei Ärztinnen Pia und Madeleine mit den innovativsten Menschen der Medizin und philosophieren mit ihnen, wie sie die medizinische Welt ein bisschen heiler machen. Lösungsorientiert, glaubwürdig, inspirierend.

Heilewelt eröffnet neue Perspektiven von spannenden Ideengeber*innen unserer Zeit und begeistert die Hörer*innen für Lösungen medizinischer Herausforderungen.

www.heileweltpodcast.com

von und mit Pia Schüler, Madeleine Sittner

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